Es ist erklärtes Ziel des Gemeinderates, die Zahl der Parkplätze im öffentlichen Raum zu reduzieren. Autos sollen, wenn immer möglich in privaten Garagen abgestellt werden. Dieses Ziel ist aus klimapolitischer und gesamtstädtischer Sicht richtig.
Wenn in einzelnen Quartieren aber kaum Garagen vorhanden sind, so sind Anwohnende mit Auto auf öffentliche Parkplätze angewiesen. Dies ist im Weissensteinquartier der Fall, das vor 100 Jahren geplant und gebaut wurde (Bild). Ähnlich präsentiert sich die Lage in der Schlossmatte und – etwas weniger ausgeprägt – im Mattenhof und im Fischermätteli.
Der Quartierverein Holligen-Fischermätteli QVHF mahnt deshalb in seiner Vernehmlassung zur Revision der Parkkarten-Verordnung zu Zurückhaltung in den genannten Quartieren. Öffentliche Parkplätze sollen dort nur abgebaut werden, wenn ein klares Überangebot nachgewiesen werden kann.
Mit einigen der Revisionspunkte ist der QVHF aber einverstanden. So finden wir es richtig, dass es pro natürliche Person nur noch eine Parkkarte gibt, und dass Wohnmobile nicht mehr auf öffentlichem Grund abgestellt werden dürfen. (acct)
Stellungnahme Parkkarten-Revision
